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Das neueste "Opfer".
Ein offener Güterwagender württembergischen Staatsbahnen. Wie meist ist die
Grundlage eine Skizze aus dem württembergischen Güterwagenverzeichnis. Außerdem
haben Bilder von ähnlichen gebremsten Wagen von einem befreundeten Modellbahner
weitergeholfen. Ein Bild des ungebremsten Wagens, um den es hier geht findet
sich im Buch "Schwäbische Eisenbahnen" von Bernd Beck.
Mein Lieblingswerkstoff, Polystyrol schied mal wieder aus. Die an beiden Enden
Seitenrungen sind einfach nicht gleichmäßig geworden und außerdem noch sehr
schwierig sauber zu positionieren.
Also, wieder mal ätzen. Um die Rungen dann auch wirklich sauber an ihren Platz
zu bekommen war etwas Hirnschmalz notwendig. Ein Hilfsrahmen um die geätzten
Profile und Positionsnasen und -schlitze erleichterten die Montage.

Oben die
zusammengesetzte Seitenwand. Unten die fertig montierte, der Hilfsrahmen wurde
bereits entfernt. Das kleine Teil dazwischen ist ein Teil des Profils. Die
Positionsnasen sind gut zu erkennen.
Das ganze dann
zusammengesetzt sieht schon ganz gut aus.
Diesmal sollte auch das Fahrgestell im Eigenbau entstehen. Die Brawafahrgestelle
kosten jedes mal einen ganzen Güterwagen. An der Unterseite habe ich kein
so großes Interesse, deshalb wird sie auch nicht nachgebildet.

Den
Achshalter habe ich daneben gelegt. ich denke so wird deutlich wie das
Fahrgestell entstanden ist. OK, Dreipunktlagerung wäre auch nicht schlecht.
Das Meiste an dem
Wagen ist geklebt. Lediglich das Fahrwerk wurde gelötet. Als Ganzes sieht es
dann so aus:

Diese Skizzen sind meist noch dass aussagekräftigste, zumindest für die
Hauptmaße, was sich auftreiben lässt. So komfortable Normalien wie sie für
preußische Wagen vorhanden sind sind mir für württembergische Wagen nicht
bekannt.

Fertig sieht er so aus. Beschriftet und in der rotbraunen Lackierung der späten
württembergischen Staatsbahnen. Ein einfacher offener Güterwagen, der mir
einiges Kopfzerbrechen bereitet hat.

Württembergische
Staatsbahnen |