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Die Firma Franck in Ludwigsburg stellte einen
damals bekannten Kaffeeersatz her. Verarbeitet wurde hierbei in größeren
Mengen Zichorie. Und damit kommen wir zu unserem Wagen. Der Zeichnung nach muss
es sich um einen normalen Litera J handeln der einen hölzernen Aufsatz
(um die Ladefähigkeit zu erhöhen?) und eine Abdeckung mit Klappen erhielt. Im
Wagenverzeichnis leider ohne die Bretterstruktur dargestellt, was Raimo
seinerzeit dazu verführte den Wagen mit einer falschen Blechverkleidung
darzustellen. Mittlerweile bekannt das es sich um einen normalen Holzaufbau
handeln müsse, machte sich nun Märklin daran den Wagen auf einem vorhandenen
falschen Fahrgestell in viel zu großen Abmessungen "nachzuempfinden".
Zwar mit einer schönen Beschriftung aber eben auch falsch. So kann ein derart
typischer, württembergischer Wagen natürlich nicht in Friedrichshafen
verkehren. Also mal wieder die Polysyrolplatten gezückt und zum Selbstbau
schreiten.

Das Modell
Wie beim
Litera
J und beim
Litera K wird der
Aufbau aus glatten (für das Dach) und mit Bretterstruktur versehenen Polystyrolplatten
aufgebaut und die Profile aus flachen Polystyrolstreifen zusammen gesetzt.
Gleiches geschieht bei der Herstellung des Daches. Das Fahrgestell stammt wieder
von einem gekürzten Brawa-Wagen. Und schwuppdiwupp, schon kann auch dieser
Wagen in mein ganz persönliches Wagenverzeichnis aufgenommen werden.


So
sehen seine Brüder aus! Links Raimo, falsche, glatte Blechwände. Rechts
Märklin. In allen Maßen falsch. Untergestell von irgend einem Kesselwagen.

Württembergische
Staatsbahnen
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