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Württembergische Tenderlok Classe T 4a
Das wäre ein Lokomotive für die Hafenbahn. Eingesetzt war sie
jedenfalls in Friedrichshafen und hat dort sicherlich den Hafen bedient.
Die Quellenlage ist, zumindest was das Bildmaterial betrifft, sehr dürftig. Mir ist
lediglich ein Bild der Glatt bekannt. Außerdem gibt es noch eine Zeichnung aus dem
Archiv der ehemaligen Bundesbahndirektion Stuttgart die aber wieder eine völlig andere
Umbaulok darstellt. Es gibt dann noch
ein unveröffentlichtes Manuskript von meinem
Freund Herrn Helge Günther das die verschiedenen Bauformen der T4a näher beleuchtet
und die Umbaulisten im Mühl/Seidel "Die württembergischen
Staatseisenbahnen". Nach den mir bekannten Unterlagen gab es demnach drei!
verschiedene Typen der T 4a. Von der dritten Type gibt es noch dazu weder Bild noch
Zeichnung :-(. Das macht die Sache nicht gerade einfacher. Ich werde wohl den Umbau aus
der ursprünglichen Classe D versuchen. Da das Bild der "GLATT" noch am ehesten
aussagekräftig ist. Es ist auch davon auszugehen, dass das Fahrgestell der D nur wenig
verändert wurde. Somit stehen auch noch Bilder der D zur Verfügung.
Das Fahrgestell könnte vom Trix-Modell der "Esslingen"
genutzt werden. Das ist aber dermaßen teuer, das es sich, nur für Umbauzwecke, wohl
nicht eignet. Das Gehäuse kann durchaus selbst gebaut werden. Gestänge und Steuerung
können einfach dargestellt werden, da das Vorbild eine Innensteuerung besitzt, die
nicht sichtbar ist. Aber wie gesagt, das Fahrgestell bereitet mir Sorge. Einmal weil es
recht klein ist, die Vorlaufräder des Drehgestells haben einen Durchmesser
von 768 mm. Zum Anderen ist die Stromabnahme ein Problem. Vielleicht weiß ja
jemand Rat. Ich würde mich über Hilfe, gleich welcher Art, jedenfalls freuen. Sollte
sich jemand an dem Projekt beteiligen wollen, bitte Kontakt aufnehmen.
Über das Projekt werde ich hier je nach Fortschritt berichten. (Auch
über das, was nicht so geklappt hat.)
Die besagte
Zeichnung der Bundesbahndirektion Stuttgart.
Stand 24.6.02
Der erste Versuch ist kläglich gescheitert. Das Gehäuse (in Ahnlehnung
an Maße der Model Loko Bausätze und eines alten Raimo T3 Bausatzes) trifft die
Proportionen nicht richtig. Die inzwischen erhältliche Brawa T3 zeigt deutlich die
Schwachstellen.
Das Fahrgestell, alle vier Achsen in einem festen Rahmen, seitenverschiebbar, läuft
zwar, aber der einfache englische Antrieb ist zu laut, die Stromabnahme ist bescheiden.
Trotzdem, ein paar Bilder vom "Versuch". Also, das Ganze noch mal. :-((.

Stand 5.1.04
Den Segnungen des Internets
sei Dank. Im Januar 2003 hat sich ein Mitstreiter für dieses Projekt gefunden. Herr
Hans Jürgen Begau sah auf dieser Seite das erbarmungswürdige Fahrwerk der Lok und hat
seine Hilfe angeboten.
Es ist schon erstaunlich, kaum dass sich zehn Leute für die Lok interessieren oder auch
nur kennen, hatte ich auch noch das Glück, dass jemand an dem Projekt teilnehmen
möchte.
Nach Durchsicht der spärlichen Quellen haben wir uns für den Umbau aus der württ. D
(alt) entschieden. Inzwischen sind nun zwei Fahrwerke ziemlich weit gediehen. Herr Begau
wird seines in HO pur bauen, meines wird in RP 25 entstehen.
Das werden nun wirklich komfortable Fahrgestelle. Letzte Achse fest und angetrieben, die
Treibachse federnd gelagert. Das Fahrwerk stützt sich auf dem Drehgestell ab. Das
Drehgestell wird als Wipplager ausgeführt.

Zeichnung Hans Jürgen Begau
Immer noch problematisch ist die Quellenlage. Wir werden nun versuchen die Fotos des Metz Verlags zu sichten um vielleicht doch noch ein anderes
Bild der T4a, am besten natürlich der "GLATT", zu finden oder doch wenigstens an Originalabzüge der bekannten Bilder zu
kommen. An dieser Stelle nochmals der Aufruf an die kleine Länderbahngemeinde: Wir
würden uns freuen wenn uns jemand mit einem weiteren Bild überraschen würde. Wehe,
wenn derjenige damit rauskommt wenn wir fertig sind....;-)
29.07.04
Nun wird's langsam was. Herr Begau hat nicht zuviel versprochen. Ein
wirklich tolles Fahrgestell ist entstanden. Es läuft schon sehr gut und wir
hoffen nun, dass dies so bleibt wenn die Kuppelstangen angebracht werden.

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