Württembergische Staatseisenbahnen

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Württembergische Ac

Württ. Ac (Albrecht Ebinger)
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Elsass-Lothringen Sl
Baureihe 02
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Baubericht Sächsischer Di (Nils Moh)
Umbau: Sächsischer Gm (Nils Moh)
Baubericht Sächs. Ommt (Nils Moh)
Württ. Besandungsanlage (Albrecht Ebinger)
Rudersberg (Albrecht Ebinger)

von Albrecht Ebinger

Basis ist ein „ModelLoko“-Bausatz, welcher sich wie bei der ADh zahlreiche Änderungen gefallen lassen musste

Die Treibräder wurden 1 mm tief „hinterdreht“, der Laufradsatz durch einen hinterdrehten der Märklin Lok 3029 ausgetauscht, dessen Spurkränze auf mein „Spezialmaß“ 0,75 mm abgedreht wurden und damit ein feineres Bild abgeben als die Originalräder. Die Speichen aller Räder wurden mit Nadelfeilen nachgearbeitet. Die in Richtung Kuppelachse an der Treibachse liegenden Bremsen wurden vorbildgerecht im oberen Rahmenbereich „aufgehängt“, die vorderen am Bodenblech. An Stelle der Hülsenpuffer wurden Schlitzpuffer montiert. Die Löcher für die Kolbenstangenschutzrohre an den Vorderseiten der Zylinder wurden verschlossen, da beim Vorbild keine vorhanden waren.

Im vorderen Kesselteil wurde ein zusätzliches Gewicht eingebaut. Wie schon bei der ADh wurde die Deichsel zum Tender vorgespannt und dieser zur Verstärkung des Reibungsgewichts herangezogen. Auch er erhielt daher im vorderen Teil ein zusätzliches Bleigewicht.

Im Gegensatz zum Führerhaus der ADh sind hier Stirnseite und Seitenwände einzeln vorhanden. Beim Zusammenbau ergibt sich eine zu große Breite, weshalb die Kanten auf Gehrung (45°) angeschrägt wurden. Das ergab als Nebeneffekt auch saubere Ecken. Das Dach musste entsprechend schmaler gefeilt werden. Die Pfeife sitzt außermittig zur Längsachse 2 mm nach rechts versetzt, der Zughebel in einem Winkel von ca. 30°. Vor dem Zusammenbau wurden die Stützen der Führerhaus-Seitenwände entfernt und Säulen aus halbhartem Messingdraht eingebaut. Auch hier störten mich die eckigen Radkästen, welche einzeln beilagen. Sie wurden durch Gerundete ersetzt. Die Stehkessel-Rückwand wurde beibehalten, jedoch teils geändert und unter Verwendung von Teilen aus dem Weinert-Set 8252 weitgehend komplettiert. Die Luftpumpe stimmt zwar, wurde aber trotzdem gegen die feinere von Weinert ausgetauscht.

Nachdem ich fast fertig war, fiel mir auf, dass die Zylinder seitlich viel zu weit überstanden. Daher wurde das Gehäuse wieder abgebaut und aus dem Zylinderblock ein Stück mit 4 mm herausgenommen. Zur Verstärkung der Schnittkante kam in die Ausfräsung oben ein 1,5 mm dickes Kunststoff-Stück mit den Maßen 9 x 6,4 mm. Mittig musste ein neues Befestigungsloch gebohrt werden. Die Außenmaße des Zylinderblocks konnten durch diese Arbeit auf 33,8 mm reduziert werden. Auch die Kreuzkopfführungen mussten beidseitig um je 2 mm gekürzt werden. Jetzt war ich zufrieden.

Die am Fahrwerk erkennbare Weinert-Schwungmasse wurde vorläufig wieder entfernt, weil das Verlängerungsröhrchen der Motorachse ursächlich für eine geräuschvolle Unwucht ist.

Die nur angedeuteten Durchbrüche in den Rahmenwangen des Tenders wurden vor der Montage vorsichtig ausgesägt und mit Nadelfeilen nachgearbeitet. Für die Federspannschrauben aus 0,4 mm Messingdraht wurden an der Rückseite der Wangen Nuten eingefeilt und die Teile mit Sekundenkleber befestigt. Durch den Einbau des zusätzlichen Bleigewichts im Tender wurde die schräg vorgesehene Kohlen-Attrappe waagrecht eingebaut und mit echter Kohle bestückt.

Die Lackierung erfolgte in gleicher Weise wie bei der ADh.

Albrecht Ebinger

 

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