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Albrecht Ebinger hat aus dem M+F Bausatz aus der
Vor-Brawa-Zeit eine stimmige T5 gebaut und was noch löblicher ist, er hat
sie fotografiert und die Bilder samt kleinem Baubericht an mich gesandt.
Lassen wir ihn also selbst zu Wort kommen:
Basis ist ein M+F H0-Bausatz, welcher für damalige
Zeiten ein hohes Maß an Detailtreue bot. Für mich aber nicht ausreichend,
weshalb ich zahlreiche Änderungen vornahm.
Die Räder aus der Fertigung der Schweizer Eb 3/5 haben
einen zu kleinen Raddurchmesser mit 15,7 mm. Außerdem bestehen sie aus Hartblei.
Aus vorhandenen Elmoba-Rädern aus den 50er-Jahren mit richtiger Speichenzahl und
17 mm Ø wurde ein Urmodell gefertigt und davon Rotguss-Abgüsse in Auftrag
gegeben. Durch den Schwund und das Abdrehen ergab sich leider nicht das erhoffte
Maß von 16,5 mm, sondern „nur“ 16,2 mm. Aber immerhin sehen die Räder wesentlich
besser aus. Die neuen Laufräder sind Roco-Wagenräder und wurden hinterdreht, die
neuen Deichseln stammen von der Schleppachse der Roco „C“ Der im Durchmesser
ebenfalls zu kleine Dampfdom wurde als Drehteil neu angefertigt, die zu großen
Luftkessel gegen solche von Fleischmann ausgetauscht. Die Zylinder wurden durch
Einsetzen eines Zwischenstücks auf 10 mm verbreitert (bei Wolfgang Hug
abgeschaut). Da die Lok die frühe DRG-Zeit repräsentieren sollte, wurde ein
Gasbehälter unter der vorderen Pufferbohle angebracht und die entsprechenden
Lampen. Die viel zu kleine Speisepumpe wurde durch eine von Günther ersetzt.
Leider entsprechen die kürzeren Wasserkästen der ersten Serie, der Kohlenkasten
jedoch ab der vierten Serie. Dieses kleine Manko ist jedoch tolerierbar. Der
Motor wurde gegen einen Faulhaber mit Schwungmasse ausgetauscht, der vorhandene
Antrieb ansonsten beibehalten. Die Lackierung erfolgte mit Sprühlack (aus der
Dose) mattschwarz auf Nitro-Acryl-Basis, die Beschriftung wurde in „bewährter“
Manier auf dem PC hergestellt.
Albrecht Ebinger


Württembergische
Staatsbahnen
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